Nachlese zur 14. Nationalen Maritimem Konferenz in EMDEN
08.05.2026
Redaktion HANSA online 30.04.2026
Sie sind zufrieden; aus dem SPD FB Veröffentlichungen
Unsere selbsternannten Experten reden über das Personal auf See und die Gewinnung von Nachwuchs. Und dann reden sie nur über Nautiker! Techniker hat man wohl überhaupt nicht auf dem Zettel. Gesprochen wird über Resilienz und die anderen Schlagwörter solcher Events, eine ewige Wiederholung von Fakten, die wir aus unserer Schulzeit schon kennen. 90% des Welthandels...usw.
Ja das ist nun mal die Globalisierung, haben wir verstanden. Ist nicht nötig dies immer wieder zu wiederholen. Stattdessen muss man mal festhalten, dass die Globalisierung auch Nachteile mit sich bringt und das stellen wir gerade in diesen unruhigen Zeiten fest.
Gewarnt davor wurde rechtzeitig. Nun sollen wir Verteidigungsfähigkeit bekommen, nur mit wem? Dazu ein Kollege von mir zielgerecht formuliert, statt wie alle NV Vereine und Verbände sowie der VDKS, DMZ schweigend daherkommen oder einfach nur noch zustimmend am Tischrand sitzen. Die Torte ist bereits verteilt. Es gibt keine deutschen Führungskräfte demnächst mehr an Bord deutscher Kapitalschiffe, Flagge ist eh egal, es geht um die Kohle der Unternehmen. Reeder haben sich verändert, ein Kapitän ist anscheinend nicht mehr der Vertreter eines Reeders. Den tauscht man notfalls einfach aus, wenn er kritisch denkt und handelt. Und Billiglohnseeleute denken an den Vertrag und wollen eine weitere Anstellung danach nicht verlieren, so läuft es an Bord. Geld nur wenn man an Bord tätig ist, danach die Nullnummer.
Aus der Nummer kommt ein Reeder nun nicht mehr heraus. Zumal nicht, wenn es irgendwo knallt und zischt.
"Alle sprechen vom Ausbau der Ausbildung und notwendigen Nachwuchs (warum eigentlich nur nautischem Nachwuchs?),
dabei merken die Nachplapperer nicht, dass der VDR nur Interesse hat an der Ausbildung, weil sie hochsubventioniert ist.
Keiner spricht auch davon langfristig, unbefristet zu beschäftigen. Denn das kostet Geld!"
Ein Kenner der Szene aus dem Bereich See- Betriebsräte sendete mir dies dazu:
"Das DMZ (Deutsches Maritimes Zentrum), ein Lobbyisten-Verein, hat neben der Maritimen Konferenz in Emden
LINK anklicken zum erwähnten Side Event
Post die mich erreichte gebe ich gerne so weiter:
Der Jahresbericht zur Lage Nachwuchs auf See.
Jetzt benötige ich einen Kaffee
Ein geladener Gast der NMK berichtet dies:
Wie soll das gehen?
Führungskräfte benötigen ca. 6 Jahre, bevor sie Verantwortung auf See erlangen.
Wer bildet da draußen eigentlich noch gut aus?
Ich wiederhole mich laufend.
Gewerkschafter, Politiker haben nur noch ihre eigenen Ziele vor Augen, glänzen nicht durch Sachverstand und unsere Berufsverbände wickeln sich nur noch ab, sind zu wohlwollende Lobbyisten verkommen.
Dazu die Links:
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Ich kappituliere bald, wenn das so weitergeht mit meinem Traumberuf. Zufällig haben wir den 8.Mai!


















